Mein Reiseblog

12Januar
2018

Indonesien - ein toller Monat mit vielen neuen Freunden und Erlebnissen


Zuerst einmal ein paar allgemeine Fakten über Indonesien:
Indonesien ist ein Land mit unglaublich vielen Inseln und 260 Millionen Einwohnern. Ich hielt mich hauptsächlich auf Java und Umgebung Bali auf.
In Indonesien benutzt man die Indonesischen Rupiah als Währung. Dabei entspricht 1 Euro 15.000 Rupiah. Leider ist hier gerade Regenzeit, aber immerhin regnet es nicht den ganzen Tag. In den 1-2 Stunden täglich in denen es regnet dafür wie in Kübeln Meist gegen Nachmittag, manchmal aber auch morgens oder nachts. Die Temperaturen sind aber ganz angenehm, meist zwischen 25 und 30 Grad. Gerade im Vergleich zu Darwin, wo ich meist 30-35 Grad und sehr hohe Luftfeuchtigkeit hatte, ist dies perfekt.
Die Einheimischen hier sind meist ziemlich freundlich und viele können ein kleines bisschen Englisch reden und versuchen es auch echt gerne. Im Gegenzug versuche ich auch ein bisschen Indonesisch zu lernen.
Das Essen hier ist wie in den meisten asiatischen Ländern sehr stark fokussiert auf Reis und Hähnchen Es gibt aber auch viel Tofu. Eines der Hauptgerichte hier ist "Nasi Goreng" Dies ist gebratener Reis mit Gewürzen und einem Spiegelei und ist echt unglaublich lecker. Dazu gibt es meist Hähnchen und/oder Gemüse Aber überall in Indonesien wird es unterschiedlich zubereitet, da gibt es kein Einheitsrezept. So wird es auch nie langweilig, da es überall total unterschiedlich schmeckt. Kostenpunkt liegt zwischen 1-3 Euro. Aber die Preise sind hier nie ganz fix. Egal ob auf dem Markt/ bei Transportmitteln oder sogar im Restaurant kann man verhandeln. Gerade bei Gruppen mit mehreren Leuten kommt man schnell nur noch auf die Hälfte des Preises. Das Haupttransportmittel, das man hier benutzt sind Scooter. Überall, wo man ist mietet man sich einen für ca. 4€ und dann gehts auch schon los.
Jetzt aber genug mit Infos.
Eigentlich hatte ich mir überlegt, dass ich Indonesien hauptsächlich zum Surfen bereise und von einem Surfspot zum nächsten Reise. Diesen Plan habe ich dann aber komplett verworfen und hatte unglaublich viel Spaß

Nach 12 Stunden kam ich endlich in Jakarta, der Hauptstadt Indonesiens an. Diese ist riesig und hat fast 10 Millionen Einwohner! Nach einem halben Jahr in Australien hatte ich hier wieder einen kleinen Kulturschock. Alles war einfach so anders, aber es war ein positiver Schock und kein negativer. Ich freute mich darauf, wieder in Asien zu sein. Nach ein paar Startschwierigkeiten gings mit dem lokalen Bus in die Stadtmitte, von wo ich zu meinem Hostel lief. Dort wurde ich freundlich begrüßt und fühlte mich total wohl. Abends spielte ich zusammen mit ein paar anderen noch Billiard im Hostel. Als ich am nächsten Morgen zu einem Museum ging, sprachen mich ein paar Indonesische Schüler an, ob ich gerade ein bisschen Zeit hätte Diese haben von der Schule aus ein Projekt, in dem sie Besucher interviewen und so ihr Englisch verbessern sollen. Natürlich konnte ich da nicht nein sagen und verbrachte 2 Stunden mit ihnen. Hier aß ich außerdem mein erstes Indonesisches Gericht: Gado-Gado mit Sauce Kacang. Gado Gado bedeutet Mischmasch und genau dies ist es auch: Gekochte Kartoffeln, Eier, grüne Bohnen ist ein Muss, aber danach kann man mit allem möglichem Gemüse variieren. Die Sauce ist eine scharfe Erdnussbuttersauce. Es war unglaublich lecker!
Nachmittags traf ich mich mit Ika, sie ist aus der Nähe Jakartas. Als ich auf Facebook in einer der Backpackergruppen nach Rat gefragt hatte, was man denn so in Jakarta machen kann kamen wir ins Gespräch und verabredeten uns. Sie zeigte mir ein die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und half mir Kontaktlinsen einzukaufen, was sich für mich allein ziemlich schwierig gestaltet hätte.

Monument in Jakarta
Am folgenden Tag war die Star Wars Premiere, dies konnte ich mir nicht entgehen lassen: Für nur 4 Euro ging ich ins Kino. Die Filme hier werden, wie in den Philippinen, nicht übersetzt sondern in der Originalsprache ausgestrahlt und es gibt indonesische Untertitel.

Dann ging es nach Cimaja, einem kleinen Surfort 150km südlich von Jakarta. 150 km klingt erstmal nicht so viel, aber die Infrastruktur hier ist unglaublich schlecht. Es dauerte 8 Stunden bis ich endlich angekommen war, aber dafür kostete es nichtmal 5 Euro. Am nächsten Tag war ich dann heiß auf Surfen, wurde aber leider ziemlich enttäuscht. Die Wellen waren zu hoch für mich: 2- 2 1/2m! In den 2 Stunden erwischte ich nur 2 Wellen, das machte natürlich nicht ganz so viel Spaß. Dann ging ich aber noch zu einer heißen Quelle. Aus dem Boden dort schießt fast kochendes Wasser, aber wenn man 2m von der Quelle entfernt steht ist der Sprühregen perfekt. Auch die Einheimischen posierten gerne für das Photo!

Photo bei der heißen Quelle

Am nächsten Tag probierte ich noch einmal zu surfen, dieses Mal zusammen mit einem Surflehrer, aber die Wellen waren trotzdem einfach zu hoch.

Ich entschied mich dazu, nach Jogjakarta zu fahren, dies liegt in der Mitte Javas. Nach 560 km und 20 Stunden Busfahrt kam ich dann um halb 6 morgens in Jogja an. Leider hatte ich mir, wahrscheinlich in einem Restaurant in dem wir zwischendrin gestoppt hatten, ein paar Magenprobleme eingefangen, so ging es mir tagsüber nicht wirklich gut: Übelkeit und Durchfall bestimmten meinen Vor und Nachmittag, aber Abends ging es mir zum Glück wieder gut. Von da an hatte ich auch nie wieder Probleme.

Beim Abendessen, das im Hostel inklusive war, traf ich Frank und Blake, 2 Südafrikaner. Zusammen mit ihnen, den zwei Schwestern Courtney und Jess aus Australien und noch ein paar anderen gingen wir in eine Bar, wohl wissend dass wir am nächsten Tag um halb 4 aufstehen wollen, um den Sonnenaufgang und 2 Tempel zu besichtigen. Nach einem tollen Abend und Nasi Goreng um 2 Uhr nachts kamen wir gegen halb 3 im Hostel an.


Eine Stunde später standen wir wie geplant auf. Ich war überrascht, dass ich nicht einmal wirklich müde war. Der Schlafentzug auf dem Schiff hatte mich wohl abgehärtet Der Sonnenaufgang war zwar schön, aber ich hatte zuvor schon so viele andere gesehen, dass es für mich irgendwie nicht mehr so spektakulär wie fuer Frank und Blake war, die erst seit einer Woche reisen.

Sonnenaufgang Sonnenaufgang

Anschließend besichtigten wir den Tempel Borobodur. Dieser ist einer der größten Tempel in Suedostasien und wurde zwischen 750 und 850 gebaut. Der Tempel geriet allerdings in Vergessenheit, als er ca. im Jahr 1000 von dem großen Vulkanausbruch des Merapi komplett mit Asche bedeckt wurde. 1850 wurde er von Europäern, die Indonesien kolonialisierten, wiederentdeckt. Vor 40 Jahren wurde er dann restauriert. Der Tempel ist echt wunderschön, aber es war unglaublich viel los. Hauptsächlich Schulkinder, die mit ihrer Klasse dorthin gehen. Da viele von ihnen aus dem Hinterland sind, sehen sie nicht oft Touristen. So wollten alle mit uns Photos machen. Anfangs war es echt cool, aber irgendwann, wenn man dann selbst den Tempel erkunden will, wird es anstrengend. Aber irgendwie kann man dann doch nicht nein sagen, da man die Kinder durch so etwas kleines wie ein Photo glücklich machen kann.

Auf der Hauptseite gingen fast alle Leute hoch, aber sobald man um die Ecke herumgeht ist fast gar nichts mehr los!

Borobodur Borobodur auf der Hauptseite Borobodur mit vielen Schülern

Dann gings weiter zur Chicken Church. Ein Mann hatte eine Vision, in der er sah dass er eine Kirche in Form einer Taube bauen müsste Aber irgendwie sieht es mehr aus wie ein Hähnchen, so bekam die Kirche ihren Namen.

Chicken Church

Da wir nun doch etwas erschöpft waren, hatten wir im Hostel eine halbe Stunde einen Powernap, bevor es weiter zur zweiten großen Tempelanlage, Prambanan, ging. Diese war aber nicht ganz so spektakulär wie der erste, aber trotzdem schön!

Borobodur

Leider hat es auf dem Rückweg dann in Strömen geregnet, was auf dem Scooter nicht ganz so angenehm ist. Eine halbe Stunde später und komplett durchnässt kamen wir dann im Hostel an. Für mich war der Verkehr hier in Jogja sehr entspannt, da ich deutlich hektischeren Verkehr aus Vietnam gewohnt bin, für Blake und Frank war es eine kleine Herausforderung, diese meisterten sie aber gut.

Ich entschied mich dazu zusammen mit den beiden und Gautam, einem Inder, nach Malang zum Mt. Bromo zu fahren. Da wir erst abends ankamen mussten wir bis spät abends nach der billigsten Tour suchen. Gegen 10 gingen wir ins Bett und um halb 1 fuhren wir, dieses mal aber im Auto mit Guide, los. Um halb 6 kamen wir am Aussichtspunkt an, dort warteten wir auf den Sonnenaufgang.

von links: Blake, Frank, Gautam und Ich

Posing 

Danach gings weiter zum Mt. Bromo, auf den wir dann hochwanderten. Weniger sportliche konnten auch ein Pferd mit Guide mieten, das sie den Weg hochbringt. Oben angekommen, genossen wir die tolle Aussicht auf den Krater und die Umgebung.

Krater Frank und ich Kraterpfad

Beim Rückweg konnten immer 2 Personen auf dem Dach sitzen!

  Umgebung Bromo

Als wir wieder im Hostel ankamen verabschiedeten wir uns von Gautam und nahmen direkt einen Zug, der uns nach Surabaya brachte, von dort aus flogen wir nach Bali. Ich hatte mich dazu entschieden mit den beiden zusammen zu reisen, da es unglaublich viel Spaß machte und wir uns echt gut verstanden. Unser Flug hatte aber leider einige Stunden Verspätung, so dass wir erst um halb 3 Nachts im Hostel in Bali ankamen. Obwohl wir nun total übermüdet waren, da wir in den letzten 3 Nächten insgesamt 8 Stunden schlaf hatten konnten wir nicht nein zu dem Bier sagen, das uns direkt bei der Ankunft angeboten wurde.

Nun konnten wir aber endlich mal ausschlafen. Am nächsten Morgen trafen wir Chrystal aus England, Frank und Blake kannten sie schon aus Jakarta. Auch sie wird in den folgenden Wochen zusammen mit uns reisen. Wir gingen entspannt zum Strand, von dem wir allerdings total enttäuscht waren: Alles war zugemüllt und sah überhaupt nicht schön aus. Kuta kann man in etwa mit Mallorca vergleichen. Leider wurde uns hier auch noch Blakes, Chrystals und mein Geldbeutel und Blakes und Chrystals Handy gestohlen. Direkt von dort gings dann aber trotz allem ins Hostel von Courtney und Jess, die wir schon in Jogja getroffen hatten. Dort tranken wir ein paar Bier, dann gings ab zum Sky Garden. Dies ist eine riesige Bar mit Club. Man zahlt 8€ Eintritt, hat aber von 5-9 All you can Eat & Drink, inklusive allen alkoholischen Getränken. Wir hatten eine lustige Nacht und übernachteten im Hostel von Courtney und Jess am Pool auf den Liegestühlen, da unser Hostel relativ weit weg war.

Am nächsten morgen gings zurück ins Hostel, dort wartete eine Überraschung auf uns: Im Hostel wurde eine Hochzeit von Freunden der Besitzer abgehalten und alle wurden natürlich zum Buffet eingeladen.

Hochzeit im Hostel

Kurz bevor wir nach Canggu weitergingen, trafen wir Vishnu, einen weiteren Inder. Auch er war von nun an ein Mitglied unseres Wolfpacks.

In Canggu gingen wir zum Strand zum Bodysurfen, aber ansonsten fanden wir es hier nicht so schön. Allerdings besichtigten wir noch einen Tempel, den man nur bei Ebbe besichtigen kann, ansonsten steht er unter Wasser!

Tempel Ebbe Tempel nebenan

Im Hostel dort trafen wir aber noch Ditte und Stav, mit denen wir später auch reisen werden. Dann ging es aber auch schon nach Uluwatu, einem entspannten Ort an der Südspitze Balis. Nun war es 2 Tage vor Weihnachten, aber in so wirklich weihnachtlicher Stimmung waren alle 7 von uns nicht. Um dies zu ändern beschlossen wir an Weihnachten zu wichteln. Jeder kaufte für einen anderen ein kleines Geschenk und schrieb einen kleinen Text dazu.

Am nächsten Tag ging es zu einem wunderschönen, total untouristischem Strand mit weißem Sand und türkisblauem Wasser, an dem wir den ganzen Tag chillten.

Strand

Unser Hostelbesitzer veranstaltete am 25.12 ein kostenloses Barbeceue, dies war richtig lecker. Da es bei allen anderen der Brauch ist, erst an diesem Abend die Geschenke aufzumachen machten wir es auch so. Und es war unglaublich toll: Die Texte von allen, die wir laut vorliesen waren so schön und die Geschenke natürlich sowieso. Da wir nun auch noch Weihnachtsmusik hatten, war die Stimmung perfekt. Ich hätte nie gedacht, dass Weihnachten im Ausland so schön sein kann, aber die kleine Familie, die sich hier in den letzten Tagen aufgebaut hat machte den großen Unterschied.

Unsere Wichtel Gruppe von links: Ich, Jess, Blake, Courtney, Vishnu, Jess und Frank

Am Tag danach ging es weiter nach Ubud, einem gemütlichen Ort in der Mitte Balis, der vor allem für seine Tempel und Wasserfälle berühmt ist. Unser Fahrer war echt witzig, so schossen wir noch ein Selfie zusammen

Auch Anna, eine Freundin von Frank trat hier unserem Wolfpack bei. Im Hostel trafen wir noch mehr Leute, die uns für einen Tagestrip begleiteten. Einer von ihnen war Indonesier, der hier aber auch nur Urlaub machte. Als wir dann an einem Tempel ankamen, gab die Frau am Schalter ihm ein bisschen Geld und uns 50% Discount auf den Eintritt, da sie dachte, dass er unser Tourguide sei. Der Tempel war echt schön und es gab eine Quelle mit heiligem Wasser, in der man baden und sich waschen konnte. Dazu musste man allerdings traditionelle Kleidung tragen, den sogenannten Sarong.

Im traditionellen Sarong Tempel

Dann ging es noch zu einer organischen Kaffee Farm. Hier wird der bekannte "Coffee Luwak" angebaut, einer der teuersten Kaffees der Welt. Das Luwak Tier sucht sich nur die besten der Kafeebohnen aus, isst diese und scheidet sie dann später wieder aus. Dadurch bekommen sie ihr spezielles Aroma. Keine Sorge, dann werden sie aber noch gewaschen bevor sie geröstet und zu Pulver vermahlen werden. In Europa zahlt man bis zu 30€ pro Tasse! Hier zahlten wir jedoch nur 2,50€ (was aber auch schon das 5-fache ist, was man hier für einen normalen Kaffee zahlt). Der Kaffee an sich schmeckt ganz gut, aber so speziell ist er dann auch wieder nicht dass es mir wert wäre 30€ zu zahlen. Aber neben dem Kaffee durften wir auch noch viele unterschiedliche Sorten an Tee und Kaffee probieren, u.a. Ingwerkaffee, Kokosnusskaffee, Rosella und Mangosteen Tee (beide waren extrem süß!) und viele weiteren Sorten. 

versch. Tee und Kaffee sorten Luwak Coffee

Am nächsten Tag gingen wir dann in einer kleineren Gruppe zu ein paar weiter entfernteren Wasserfällen und einer Tempelanlage in der Nähe des Mt. Agung, welcher momentan vulkanisch aktiv ist. 

Wasserfall

Der erste der 7 Tempel dort ist am schönste.Bei guter Sicht, die wir leider nicht hatten, hat man von dort einen guten Blick auf den Mt. Agung.

Tempelanlage Tempelanlage

Um zum höchsten der 7 Tempel zu gelangen mussten wir insgesamt 1700 Stufen hochlaufen, nach ca 45 min waren wir oben. Der Tempel dort an sich war eher unspektakulär, aber der Weg war das Ziel. Außerdem sahen wir hier viele wilde Affen, die es sich hier gemütlich gemacht hatten. Leider regnete es auch hier, aber die Abkühlung kam uns irgendwie doch ganz recht. 

 Affen Aussicht verregneter Tempel

Abends gönnten wir uns dann noch eine Massage nach dem anstrengenden Tag. Diese kostet hier nur ca. 7€ pro Stunde!

Da wir nun ziemlich viele Leute waren konnten wir günstig eine Tour zu den Gili Islands buchen, wir bekamen mehr als 50% Discount.

Fähre nach GiliBlake, Ich, Anna, Frank und Chrystal

An Neujahr wollten wir auf der Insel Gili Trawangan sein, dies ist eine Insel mit ca 2km Durchmesser. Sie ist die bekannteste der 3 Gili Islands, die direkt nebeneinander sind. Aber für Silvester wollten wir auch eine Insel, auf der was los ist. Die Tage vor und nach Silvester gab es auch Partys, so hatten wir 3 Tage lang Party. Danach waren wir aber alle erschöpft und buchten eine Schnorcheltour, die uns von Gili T zu der Insel Gili Air brachte.

Beim Schnorcheln sahen wir mehrere Riesenschildkröten und natürlich viele Fische. Auf Gili Air entspannten wir uns am Strand, schauten Sonnenauf/Untergang an und ließen es uns gut gehen. Dann verabschiedeten wir uns aber leider von Chrystal, Stav und Ditte.

Sonnenuntergang Sonnenaufgang Schaukel auf Gili Air

2 Tage später ging es dann mit der verbleibenden Gruppe weiter nach Lombok, einer eher untouristischeren Insel. Am Fuß des Mt. Rinjani besichtigten wir mehrere Wasserfälle, in einen davon konnte man sogar von ca 8m rein springen, diese Gelegenheit ließen wir uns natürlich nicht entgehen.

Als wir dann beim letzten Wasserfall ankamen fing es (mal wieder) an, in Strömen zu regnen. Dabei ging dann leider mein Handy kaputt.

Am nächsten Tag gings dann Surfen. Die Wellen an sich waren echt perfekt von der Höhe her, meist zwischen 1 und 2 Metern. Aber leider waren sie nicht wirklich konstant, meistens maximal 2 Wellen in 10 Minuten. Da wir das alle nicht gewohnt waren, waren wir meist am falschen Platz und konnten so nur noch Ausläufer der Welle bekommen, aber einige gute Wellen waren trotzdem dabei! Das Surfen nahm dann aber ein abruptes Ende, als einer unserer Gruppe bei einer großen Welle die Finne seines Boards an die Nase bekam und sich so den Nasenflügel aufschnitt. Wir fuhren ihn dann natürlich zurück ins Krankenhaus, nach ein paar Stichen war dann alles genäht. Am nächsten Tag löste sich dann auch das verbleibende leider Wolfpack komplett auf. Frank und Blake flogen heim, ich musste meinen Flug in Bali bekommen und auch Anna und Vishnu hatten unterschiedliche Pläne. Wir hatten unglaublich schöne 3 Wochen zusammen, die wir nicht mehr vergessen werden. Wir haben auch schon Pläne, uns entweder in Europa, Indien oder in Südafrika wieder zu treffen. Während dem Reisen lernt man einfach so viele internationale Leute kennen, die man auf jeden Fall wieder treffen will. So hat man zum einen immer Inspirationen, wo man noch hinwill und zum anderen, falls man die Pläne dann realisiert, viele Leute, die man bereits kennt und die einem das Land authentisch zeigen können.

Auf der Fähre nach Bali fühlte ich mich dann ziemlich allein, da ich nun 3 Wochen permanent in Gesellschaft war, dort war ich nun komplett allein und konnte nicht mal Musik hören. Aber als ich dann in Bali im Hostel angekommen war traf ich wieder neue Leute, die auch cool waren. Von Bali gings dann nach Jakarta, dort blieb ich nochmal 2 Tage um Einkäufe zu erledigen und ich traf mich nochmal mit Ika.
Von dort aus geht es nun weiter nach Singapur, dort werde ich ein paar Tage bleiben und dann geht es dahin zurück, wo alles begann: Bangkok.


Wie ich bereits geschrieben habe habe ich momentan kein Handy und bin somit nicht per Whatsapp, sondern nur auf Facebook und per Email (michael.feith@t-online.de) erreichbar.